Schon die Gerüchte über das neue Hardware-Schmuckstück von Apple haben in mir Hoffnung erweckt, dass es doch ein Touch-Device für den Desktoprechner geben wird, mit dem ich auch arbeiten kann. Die überragende Qualität des Trackpads meines MacBooks habe ich noch bei keinem anderen Hersteller erleben dürfen.
Ich arbeite gern mit einer Maus, aber ich merke langsam, dass mein Handgelenk darunter leidet. Ein Trackpad wie des MacBooks ist für mich viel ergonomischer. Aber der Desktoprechner hat nun mal nur die Maus. Oder Pseudo-Touch-Tabletts wie das unglaublich schlechte Bamboo von Wacom. Die ganze Bamboo Serie von Wacom ist übrigens ein Witz, aber das ist eine andere Geschichte…
Das Magic Trackpad hat bei mir die Maus zum größten Teil ersetzt. Ich benutze die Maus nun nur in Adobe Produkten (PS, AI), das komme ich mit dem Trackpad leider nicht weit voran. Für alle anderen Tätigkeiten wie Surfen, Texte schreiben oder für Webentwicklung ist das Trackpad nach eine Eingewöhnungsphase sehr angenehm. Tap to click ist sehr nett, scrollen mit zwei Fingern ist sehr intuitiv, das Verschieben von Objekten geht mit drei Fingern nicht 100% perfekt und braucht etwas mehr Zeit zum “Realisieren”, dass es so geht. Die Hardware-Buttons benutze ich selten, da die psychische Barriere zwischen Touch und einem echten Klick bei mir doch ziemlich hoch ist.
Und eine Sache, die ich vor dem Kauf befürchtet habe, was sich aber als angenehme Überraschung entpuppt hat, ist das perfekte Zusammenspiel des Trackpads mit einem großen Monitor, es lassen sich alle Stellen sehr schnell erreichen, ohne dass man sich den Finger wund wischt.
Für mich ist das Magic Trackpad ein klarer Mausersatz und eine Kaufempfehlung!
