Dies ist eine Geschichte vom Todo Sync. Nein, ohne Scherze, eine ToDo-App mit vernünftigem Sync-Service und einem Desktop-Client zu finden ist scheinbar unmöglich. Es gibt gefühlte 3*106 Apps und Services, die das beste GDT Tool zu sein versprechen. Doch irgendwie fehlt jedem Tool etwas und gleichzeitig sind sie alle extrem überladen.
Ein gutes ToDo/GTD-Tool sollte für mich folgende Erwartungen erfüllen:
- Gut aussehen und dabei mit guter Usabilty überzeugen
- Auf mehreren Geräten verfügbar sein (z.B. auf dem iPhone und dem Mac)
- Passend zu dem letzten Punkt: Natürlich Sync zwischen den Geräten
- Outliner-Funktion, um Tasks zu verschachteln
- Flexibel genug sein, um sich an meine Bedürfnisse anzupassen
- Nicht überladen sein
Ich habe mir Things, FireTask, Toodledo und Wunderlist angeschaut, aber nichts von denen konnte meinen Anforderungen genügen. Entweder zu viel oder zu wenig. Oder zu hässlich…
Nach langer Sucherei habe ich mich erinnert, dass ich vor langer Zeit im MacHeist Bundle “The Hit List” gekauft habe. Gleich heruntergeladen und die Seriennummer eingetippt. Funktioniert alles prima. Einfach, übersichtlich, ein Outliner, Smart Folders und viele weitere Features. Es gibt auch eine iPhone-App, die sich mit dem Desktop-Gegenpart synchronisiert wird. Nur leider nicht für Lau.. Der Sync-Service geschieht über eine Wolke, die 19,90 Dollar im Jahr kostet. Finde ich frech, dass es nur darüber geht, denn die Apps sind nicht gerade günstig. Ich habe es mir für ein Jahr gegönnt, weil es sich als hilfreich erweist. Und weil es zur Zeit keine Alternative (auf dem Mac) gibt.
Was dieses Tool perfekt machen würde, wäre ein passender Webservice, weil ich ab und zu auch an einem Windows-Rechner meine ToDo-Listen pflegen möchte. Der Entwickler scheint aber nicht gerade der schnellste zu sein, die Updates kommen sehr selten. Und große Neuerungen schon gar nicht.
Im zweiten Teil dieses Artikels möchte ich beschreiben, wie The Hit List mir hilft, “die Things done zu getten”
